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fährt aus der Kriese

Europas zweitgrößter Autobauer PSA Peugeot Citroën fährt zügig aus der Krise. Beflügelt von einem Rekordabsatz verbuchte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2010 einen Gewinn von 680 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte unter dem Strich noch ein Verlust von 962 Millionen Euro gestanden.

Zuversichtlich für die Zukunft stimmt die Franzosen vor allem die neue Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Changan (wir berichteten). Von 2015 an will PSA jedes zweite Fahrzeug außerhalb von Europa verkaufen. Bislang sei es etwa jedes dritte, teilte der Konzern am Mittwoch bei der Vorlage der Halbjahresergebnisse mit. Allein in diesem Jahr prognostiziert das Unternehmen für den chinesischen Markt eine zweistellige Wachstumsquote. In Lateinamerika wird mit einem hohen einstelligen Plus gerechnet.

In Europa sieht es hingegen eher düster aus. Nach dem Ende der staatlichen Abwrackprogramme fürchtet der Konzern 2010 einen Marktrückgang von sieben Prozent, zuletzt war allerdings noch ein Minus von neun Prozent prognostiziert worden. Trotz der in der nächsten Monaten immer schwieriger werdenden Marktbedingungen in Europa und der traditionellen saisonalen Schwankungen, dürfte das Ergebnis der Automobilsparte im zweiten Halbjahr dicht an der Gewinnschwelle liegen, teilte PSA mit.

Für das Gesamtgeschäftsjahr 2010 peilt das Unternehmen ein operatives Ergebnis aus betrieblicher Tätigkeit von 1,5 Milliarden Euro an. "Die Gruppe ist auf einem guten Weg, wieder zu nachhaltiger Ertragskraft zu kommen", kommentierte Konzernchef Philippe Varin.

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