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bei Saab

Ein Auftragsbestand von 2.500 bis 3.000 Autos bringt den Chef des seit langem um das Überleben kämpfenden schwedischen Traditionsherstellers Saab in Schwärmen. "Die Reaktion auf unser neues 9-5-Modell ist fantastisch", sagte Unternehmenschef Jan Ake Jonsson am Dienstag in der Wirtschaftszeitung "Dagens Industri". Der US-Konzern General Motors (GM) hatte Saab im Januar an den kleinen niederländischen Sportwagenhersteller Spyker verkauft (wir berichteten).

Wegen "Produktionsstörungen" werden nach Jonssons Angaben derzeit weniger als 300 Wagen pro Tag gefertigt. Trotzdem hält das Unternehmen an seinem Ziel fest, mit 3.500 Beschäftigten im Gesamtjahr 50.000 und 60.000 abzusetzen. Bis 2012 peilt Saab eine Steigerung auf 120.000 Autos mit schwarzen Zahlen an.

Bis dahin ist es allerdings noch ein sehr weiter Weg. Im vergangenen Jahr war das schwedische Unternehmen im Gefolge der Finanzkrise und der extrem unsicheren Zukunftsaussichten auf einen Absatz von unter 40.000 Autos gerutscht. Seit dem Einstieg von GM 1990 hatte Saab fast durchweg rote Zahlen geschrieben. Das neue 9-5-Modell wird seit Mitte Juni ausgeliefert.

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